Hasi will Dill!

Ostern ist vorbei, der Frühling ist endlich da und mit den ersten sonnigen Tagen sprießen überall Blumen, Blätter und Knospen.

Wie hast Du die Oster-Feiertage genutzt? Warst Du (privat oder beruflich) fleißig oder hast Du mal ausgespannt?

Ich habe meine Praxis mal Praxis sein lassen und meinen Balkon umgeräumt, eine neue Markise installiert und beschlossen, im kleinen Umfang Selbstversorgung zu betreiben…

Also flugs ein paar vorgezogene Setzlinge, Sämereien, Spezialerde und ein Hochbeet besorgt.

Und dann?

Dann musste ich erstmal lernen. Über Stark-, Mittel- und Schwachzehrer. Darüber, welche Pflanzen gut zusammen gedeihen und welche sich im Wachstum stören. Welchen Dünger man verwendet und wie man Lästlinge wieder los wird. Ach ja, und dann natürlich noch über die Pflanzreihenfolge im Sinne von Vor-/Früh-/Haupt- und Nachkultur. Ui, ui, ui. Wieviel man eigentlich noch NICHT weiß

Ja, so kann man die Ostertage wunderbar in der Sonne vertrödeln und zumindest schonmal von der ersten Ernte träumen…

Und warum mache ich das Ganze?

Gibts doch schließlich auch alles fein säuberlich in Plastik abgepackt im Supermarkt.

Genau deswegen.

Erstens ärgern mich die ganzen Plastikverpackungen maßlos. Wenn ich beim Bauern einkaufe, kommt alles in einen großen Korb und bisher haben sich Äpfel, Kartoffeln, Möhren und Salat noch nicht gebissen…

Zweitens liegt es im Supermarkt. Und zwar genau dann, wenn ich es brauche. Also Schuhe an und los. Aber macht man das nur für ein Büschel Kräuter? Also doch auf jeden Fall beim wöchentlichen Einkauf mitnehmen? Und dann zum Kochen feststellen, dass man nun doch zu lange mit dem Gericht gewartet hat und das Kraut welk geworden ist? Auch doof.

Also muss doch die logische Konsequenz lauten, dass man sich ein paar Kräuter oder etwas Obst und Gemüse selber anpflanzt. Und es dann frisch parat hat, wenn man es braucht.

Aber natürlich nur, wenn man sich vorher über die ganzen Dinge wie Mischkultur, Pflanzreihenfolge, Dünger usw. informiert hat….

Ach ja, und dann gibt es ja auch noch die Pflanzen mit Heilwirkung.

Die hätte ich fast vergessen. Womit wir wieder bei der Überschrift mit Hasen und Dill wären. Hasen lieben Dill, der bei Ihnen verdauungsfördernd, appetitanregend und krampflösend wirkt.

Tiefer in das Thema einzusteigen, habe ich aber erstmal für später aufgehoben. Genauer für den 21.05.. Warum genau dieses Datum? Weil dann Frau Dr. Kracke wieder in Ihrer tollen und unnachahmlichen Art über die Heilpflanzen und ihre Anwendung bei Verletzungen spricht. Da gibt es bestimmt schon wieder super viel Neues und Interessantes zu lernen. Ich freue mich drauf!

Und wenn ich Dir jetzt so richtig Lust auf eigenen Anbau und Selbstversorgung gemacht habe, würde ich mich riesig freuen, wenn wir uns am 21.05. mit Frau Dr. Kracke wieder sehen. Für genaue Infos schaue gerne hier.

 

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Apitherapie – Kraft der Bienenprodukte

Die Anwendung von Bienenprodukten wie Honig, Gelee Royal, Propolis und Bienengift hat eine jahrhundertelange Tradition und kann ebenso bei Tieren angewendet werden.
Bereits den alten Ägyptern war Propolis, das Kittharz der Bienen bekannt. Sie nutzen diesen Stoff bei der Mumifizierung Ihrer verstorbenen Ahnen.
Und auch die Inkas und Griechen nutzten schon früh die antibiotische, fungizide und antivirale Wirkung von Proplis.
Und auch den Bienen dient Propolis als Schutz vor zahlreichen Gefahren.
Bienen leben in großen Völkern von mehreren Tausend Tieren zusammen und eine Infektion kann das Aus für alle bedeuten.
So werden Eindringlinge, die man nicht aus dem Bienenstock entfernen kann, mit Propolis mumifiziert. Dadurch können die bei der Verwesung frei werdenden Gifte den Bienen nicht mehr schaden.
Auch der Bienenstock wird damit ausgekleidet und so gegen Feuchtigkeit und Zugluft geschützt. Am Eingang gibt es sogar eine Art Desinfektionsschranke, an der sich die heimkehrenden Bienen säubern können.
Auch die anderen Bienenprodukte werden in der Naturheilkunde erfolgreich eingesetzt. Schauen Sie bald wieder hier vorbei und lesen Sie mehr darüber.

Foto: © Rosel Eckstein  / pixelio.de

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Mykotherapie – helfen mit Pilzen

Die Behandlung mit chinesischen Vitalpilzen unterstützt die Entgiftung des Körpers und kann damit bei vielen Erkrankungen begleitend und ohne lästige Begleiterscheinungen eingesetzt werden.
Pilze unterstützen sowohl die Natur als auch den Menschen und seine Haustiere bei der Entgiftung. Diese Wirkung können wir nutzen, denn immer mehr Tiere leiden an Symptomen, die auf eine zu hohe Aufnahme oder eine mangelnde Ausscheidung von Giftstoffen zurückzuführen sind.
Alle Vitalpilze wirken allgemein entgiftend, aber mit bestimmten von ihnen kann man die verschiedenen Ausscheidungsorgane auch ganz gezielt unterstützen.
Dabei haben alle Pilze eine adaptogene Wirkung, das heißt, sie wirken ausgleichend. Man kann also nicht überregulieren und ins Gegenteil verfallen. Die regulierende Wirkung der Pilze läßt sich am Beispiel des Immunsystems beobachten. Der gleiche Pilz kann sowohl bei Schwäche des Immunsystems und Infektanfälligkeit helfen. Aber er wird auch genauso wirkungsvoll bei Überreaktionen des Immunsystems wie bei Allergien, Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen angewandt.
Wenn Sie wissen möchten, ob auch Ihr Tier von den Vitalpilzen profitieren kann, sprechen Sie mich gerne an.

Foto: © Peter Freitag  / pixelio.de

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Biochemie nach Schüssler – Schüsslersalze

Wie Vitamine sind auch Mineralstoffe lebenswichtige Nährstoffe für jeden Organismus und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Der Körper baut diese chemischen Elemente ein und um, kann sie aber nicht selber bilden.
Der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler erforschte die Funktion und Regulation dieser Vorgängen im lebenden Organismus.
Schüssler ging davon aus, daß alle gesundheitlichen Störungen durch einen Mangel an bestimmten Mineralstoffen ausgelöst werden. Durch Zufuhr fehlender Mineralstoffe tritt die Regeneration ein.
Um herauszufinden, welche Mineralsalze im Körper vorkommen, analysierte er die Asche von Leichen aus dem Krematorium. Dabei stellte er fest, daß in unterschiedlichen Organen jeweils unterschiedliche Mineralsalze dominieren. So fand er im Muskelgewebe zum Beispiel überwiegend Kaliumphosphat und Magnesiumphosphat. Insgesamt isolierte er elf verschiedene Mineralsalze aus menschlichem Gewebe. Durch weitere Experimente fand er heraus, daß Mineralverbindungen homöopathisch aufbereitet eine enorme Heilwirkung im Organismus entfalten können. Obwohl seine Behandlungsmethode zunächst umstritten war, verbreitete sie sich wegen ihrer Einfachheit und geringen Kosten sehr rasch in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern.
Ganz wichtig ist dabei aber, daß man den Grundsatz der Biochemie nach Schüssler versteht: denn ein schwerer Mineralstoffmangel im Körper kann durch die Schüssler-Salze nicht behoben werden. Vielmehr helfen die biochemischen Präparate, das richtige Salz zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen.

Foto: © Jette Kuhlemann

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