Liebe Tierhalter,

wir alle müssen unseren Alltag derzeit neu gestalten und anders organisieren.

Trotz oder gerade wegen der angespannten Situation bin ich gerne bereit, Ihnen und Ihrem Tier behilflich zu sein – nicht nur im Notfall, sondern auch für Beratung rund um Ernährung und allgemeine Gesundheitsfragen. Gemeinsam finden wir bestimmt eine Lösung, um Ihr Tier bei Ihnen zuhause oder im Stall zu behandeln oder ich versuche, Ihnen „aus der Ferne“ bestmöglich zu helfen. Kontaktieren Sie mich gerne telefonisch unter 01577-1588577 oder per Mail an mail@tier-heilpraktiker.org.

Herzlichst, Ihre Julia Prang

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Hilfe! – Unfall mit Tier!

Ich wünsche Ihnen, daß sie niemals in die Situation kommen, aber manchmal passiert es eben doch: ein Unfall mit einem Tier.

Wenn Ihnen nichts passiert ist (was ich sehr hoffe) oder Sie gar nicht an dem Unfall beteiligt waren, können Sie sich mit den folgenden Tips an die Bergung und Versorgung des verletzten Tieres machen:

  1. als erstes denken Sie bitte an die Sicherheit aller: sichern Sie die Unfallstelle oder den Bereich der Bergung ab, damit es nicht zu weiteren Unfällen kommt. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, sind ein Warndreieck und die Warnblinkanlage geeignete Hilfsmittel. Ansonsten helfen Taschenlampen, Blink- oder Knicklichter sowie Reflektoren in der Dunkelheit. Scheuen Sie sich auch nicht, andere Personen anzusprechen und um Hilfe zu bitten.
  2. Nähern Sie sich dem Tier langsam und ohne plötzliche Bewegungen. Das Tier könnte sich sonst erschrecken und versuchen, die Flucht zu ergreifen. Sprechen Sie es ruhig an und schauen, ob das Tier reagiert.
  3. Rufen Sie die Polizei an und geben Sie den Standort des Unfalls durch. Falls es sich um einen Wildunfall handelt, kann die Polizei den zuständigen Förster (auch für eine Nachsuche, falls das Tier geflüchtet ist) benachrichtigen. Falls Sie ortsfremd sind, kann man Ihnen auch den nächsten Tierarzt, die nächste Klinik oder einen Kontakt bei der Tierrettung nennen.
  4. Wenn es sich um ein Haustier handelt, können sie versuchen das Tier zu bergen. Aber bitte denken Sie immer zuerst an Ihre eigene Sicherheit. Ein Tier in Panik oder unter Schmerzen kann unversehens zubeißen! Handschuhe, eine Decke, ein Tuch oder die eigene Jacke können hier hilfreich sein. Bitte decken Sie das Gesicht nur kurz zu, damit die Atmung nicht behindert wird.
  5. Mit einem Karton, einem Korb oder einer Kiste können Sie das Tier möglichst erschütterungsfrei transportieren. Vergewissern Sie sich, daß das Tier ungehindert atmen kann.
  6. Sichern Sie das Tier für den Transport. Es wäre fatal, wenn das Tier während der Fahrt im Auto herumläuft und damit vielleicht noch einen Unfall verursacht.
  7. Wenn Sie dann hoffentlich schnell und sicher am Zielort (Tierarzt, Klinik oder Tierrettung) angekommen sind, holen Sie bitte Hilfe dazu, um das verletzte Tier auch sicher der Behandlung zuführen zu können.

Foto: © pusteblume13  / pixelio.de

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