Vortrag am 14.01.: Möglichkeiten und Grenzen der Naturheilkunde

Die Naturheilkunde ist heute bei vielen Erkrankungen eine etablierte Therapieform neben der Schulmedizin. Was für uns Menschen selbstverständlich geworden ist, gilt aber auch für unsere vierbeinigen Mitbewohner.
Aber welche naturheilkundlichen Methoden gibt es überhaupt? Wie wirken sie und welche Ergebnisse können damit erzielt werden? Wann werden sie angewendet und wann ist eine gemeinsame Therapie mit dem Tierarzt angeraten?
Anhand vieler Praxisbeispiele und faszinierender Hintergrundinformationen bringe ich Ihnen verschiedene naturheilkundliche Therapiemethoden näher.

Wenn auch Sie noch daran teilnehmen möchten, kommen Sie gerne am 14.01. um 19:00 Uhr in den AntoniushofKirchfeldstraße 137, 40215 Düsseldorf (am Fürstenplatz)

 

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Hätten Sie gewußt …

… dass Wölfe und Raben Kooperationen eingehen?

Forscher konnten in Kanada soziale Gruppen aus Raben und Wölfen identifizieren, die eine dauerhafte familiäre Beziehung mit gemeinsamen Ausflügen haben. Aber warum tun sie das?

Der Rabe kundschaftet die Gegend aus der Luft aus und „meldet“ potentielle Beutetiere an den Wolf. Dieser erlegt und öffnet die Beute und teilt mit dem Raben. So ziehen beide Tierarten einen Vorteil aus der Kooperation.

 

Foto: © bildaspekt.de  / pixelio.de

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Hund und Katze sind Fleischfresser?

Oft werden Sie bezüglich der Ernährung in einen Topf geworfen, aber ganz so einfach ist es nicht.
Die Unterschiede im Hinblick auf die Verdauungsorgane und den Stoffwechsel sind zahlreich.
Während der Hund als Nachfahre des Wolfes ein Omni- oder Semi-Carnivore, also ein „Alles-/Fleischfresser“ oder „Halb-Fleischfresser“ ist, handelt es sich bei der Katze um einen echten Carnivoren, also ein Tier, das sich ausschließlich von Nahrungsmitteln tierischer Herkunft ernährt. Neben Beutetieren fressen wildlebende Hunde und Wölfe auch Pflanzenteile wie z.B. Beeren, Gräser oder Wurzeln oder den Mageninhalt von Pflanzenfressern. Katzen tun dies nicht. Im Gegensatz zum Hund würde eine Katze auch niemals Aas anrühren.

Die „Beschaffung der Beute“ geschieht ebenfalls auf ganz unterschiedliche Weise: der Wolf als Vorfahre des Hundes jagt meist im Rudel und hetzt seine Beute bis zur totalen Erschöpfung. Aber jedes Rudelmitglied will vom Jagderfolg profitieren, daher muß sich jedes Tier beeilen, ein paar Brocken zu ergattern. Zum Zerlegen der Beute und Kauen des Fleisches bleibt keine Zeit, es wird hinunter geschlungen, was zwischen die Zähne gerät.

Die frei lebende Katze dagegen jagt alleine, lauert oft lange und unbeweglich in der Nähe der Beute und erlegt sie nach einem Sprung oder kurzen Sprint. Statt eines größeren Beutetieres erlegen Katzen in der Regel mehrere kleine Beutetiere pro Tag und sollten daher auch nicht länger als 24 Stunden fasten, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden.  Außerdem nimmt sie sich Zeit, die Beute aufzufressen.

Aber es gibt noch mehr Unterschiede:

Katzen jagen vorwiegend nachts und verlassen sich dabei auf ihre guten Augen und Ohren. Ihr Geruchssinn spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die ausfahrbaren Krallen ermöglichen der Katze das Fassen und Festhalten der Beute. Diese Werkzeuge stehen dem Hund nicht zur Verfügung.
Katzen waren evolutionsgeschichtlich Wüstenbewohner und deckten Ihren Flüssigkeitsbedarf fast ausschließlich aus dem Verzehr ihrer Beutetiere.  Wasser trinken gehört daher auch heute noch nicht zu Ihrem eigentlichen Verhaltensrepertoire. Um diese spärliche Flüssigkeitszufuhr bestmöglich auszunutzen, ist der Harnapparat hoch spezialisiert: der Urin wird mehrfach gefiltert und konzentriert, um möglichst wenig Wasser auszuscheiden.

Wenn Sie noch mehr Einblicke in die Ernährung von Hund oder Katze wünschen, sprechen Sie mich gerne an.

 

Foto: © remo meister / PIXELIO

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Hätten Sie gewusst …

… dass es im Jahr 1973 eine Invasion von Wanderameisen in die brasilianische Stadt Goiandira gegeben haben soll? Ein unglaubliches Heer mit einer Länge von 1,6 Kilometer Länge soll in die Stadt einmarschiert sein und sogar einige Menschen gefressen haben. Fachleute bezweifeln die Geschichte allerdings.

 

Foto: © M. Hoffmann  / pixelio.de

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Silvester: Traum oder Trauma für Ihr Tier?

Jedes Tier reagiert anders auf die Silvesterfeierlichkeiten: während der Hund meiner Nachbarn immer begeistert dem Feuerwerk zuschauen wollte, verkriechen sich die meisten meiner Patienten für einige Zeit. Manche kommen unmittelbar nach der Knallerei wieder aus Ihrem Versteck hervor und sind wieder die „alten“.

Aber manche Tiere leiden sehr und sind auch noch Stunden nach Ende des Feuerwerks verängstigt. Die Zeit vor dem Jahreswechsel und meist auch noch ein oder zwei Tage danach sind die Spaziergänge mit Hunden besonders problematisch: hier und da werden Raketen oder Böller abgefeuert und viele Hunde erschrecken derart, daß sie sich aus dem Halsband oder sogar dem Geschirr herauswinden.  Wenn Sie dann in Panik davonrennen, passieren leicht Unfälle, die für die Tiere meist schwerwiegende Folgen haben. Und selbst, wenn man ländlich wohnt, bleibt das Tier oft tagelang verschwunden. Katzen mit Freigang sind hiervon natürlich genauso betroffen und nicht selten findet man seinen Vierbeiner überfahren an der Straße wieder.

Einige Tips können helfen, das Schlimmste zu vermeiden:

  • beschränken Sie die Spaziergänge mit Hund (oder den Freigang Ihrer Katze) auf das Notwendigste und bleiben Sie nur kurz draußen.
  • sichern Sie Ihren Hund doppelt: mit Halsband und Geschirr
  • es gibt CDs mit Feuerwerk, die man schon im Vorfeld zur Gewöhnung zuhause abspielen kann: über einen Zeitraum von mehreren Wochen und mit langsam steigender Lautstärke
  • außerdem kann man mit der Hilfe eines versierten Trainers an der Angst und der Reaktion darauf arbeiten, aber auch hier benötigt man einige Zeit, bis der Hund alles verinnerlicht hat
  • bitte benutzen Sie keine Tranquilizer; diese stellen das Tier zwar äußerlich ruhig, erhöhen aber die Geräuschempfindlichkeit: für ein Tier mit feinstem Gehör der pure Horror!
  • natürlich gibt es auch andere schulmedizinische Präparate, aber auch die naturheilkundliche Apotheke hält einige gut wirksame Mittel bereit

Wenn Sie für Ihr Tier Hilfe benötigen, sprechen Sie mich gerne an!

 

Foto: © Matthias Riesenberg  / pixelio.de

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