Hätten Sie gewußt …

daß der seltene äthiopische Wolf zwar im Rudel die Jungen aufzieht, allerdings allein zur Jagd aufbricht?

Er hat sogar gelernt, daß er erfolgreicher bei der Jagd nach Ratten ist, wenn er sich im Schutz einer Gruppe von Affen bewegt. Da diese durchaus in sein Beuteschema passen würden, muß er mit seiner Körpersprache für ein entsprechendes Vertrauen sorgen und die Individualdistanz der Affen respektieren.

Leider gibt es vom Äthiopischen Wolf inzwischen weniger als 500 Exemplare.

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Vortrag am 29.02.: Was ist drin im Futter?

Wenn wir der Werbung glauben, ist nur das Beste in der Dose für Mietz und Mops. Aber ist das wirklich so? Und wie können wir das als Verbraucher besser beurteilen?
Anhand zahlreicher Beispiele führe ich Sie durch den Etiketten-Dschungel der verschiedenen Tierfuttersorten.

Inhalt

Welche Futterkategorien und Fütterungsarten gibt es?
Was ist die Weender-Analyse?
Welche Zusatzstoffe werden verwendet?
Was ist der Unterschied zwischen offener und geschlossener Deklaration?
Was bedeuten Zutatenangaben wie „Psyllium“ oder pflanzliche Nebenerzeugnisse“?
Was ist der Unterschied zwischen “Lamm”, “Lammfleisch” und “Lammfleischmehl”?

Wo und wann?

29.2. 2020, 14:00 Uhr, Weißenstein 52 in Langenfeld

Teilnehmerbeitrag

20 Euro

Anmeldung

Gabriele Müller: vierpfotenprofi@googlemail.com

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Vortrag am 14.01.: Möglichkeiten und Grenzen der Naturheilkunde

Die Naturheilkunde ist heute bei vielen Erkrankungen eine etablierte Therapieform neben der Schulmedizin. Was für uns Menschen selbstverständlich geworden ist, gilt aber auch für unsere vierbeinigen Mitbewohner.
Aber welche naturheilkundlichen Methoden gibt es überhaupt? Wie wirken sie und welche Ergebnisse können damit erzielt werden? Wann werden sie angewendet und wann ist eine gemeinsame Therapie mit dem Tierarzt angeraten?
Anhand vieler Praxisbeispiele und faszinierender Hintergrundinformationen bringe ich Ihnen verschiedene naturheilkundliche Therapiemethoden näher.

Wenn auch Sie noch daran teilnehmen möchten, kommen Sie gerne am 14.01. um 19:00 Uhr in den AntoniushofKirchfeldstraße 137, 40215 Düsseldorf (am Fürstenplatz)

 

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Hätten Sie gewußt …

… dass Wölfe und Raben Kooperationen eingehen?

Forscher konnten in Kanada soziale Gruppen aus Raben und Wölfen identifizieren, die eine dauerhafte familiäre Beziehung mit gemeinsamen Ausflügen haben. Aber warum tun sie das?

Der Rabe kundschaftet die Gegend aus der Luft aus und „meldet“ potentielle Beutetiere an den Wolf. Dieser erlegt und öffnet die Beute und teilt mit dem Raben. So ziehen beide Tierarten einen Vorteil aus der Kooperation.

 

Foto: © bildaspekt.de  / pixelio.de

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Hund und Katze sind Fleischfresser?

Oft werden Sie bezüglich der Ernährung in einen Topf geworfen, aber ganz so einfach ist es nicht.
Die Unterschiede im Hinblick auf die Verdauungsorgane und den Stoffwechsel sind zahlreich.
Während der Hund als Nachfahre des Wolfes ein Omni- oder Semi-Carnivore, also ein „Alles-/Fleischfresser“ oder „Halb-Fleischfresser“ ist, handelt es sich bei der Katze um einen echten Carnivoren, also ein Tier, das sich ausschließlich von Nahrungsmitteln tierischer Herkunft ernährt. Neben Beutetieren fressen wildlebende Hunde und Wölfe auch Pflanzenteile wie z.B. Beeren, Gräser oder Wurzeln oder den Mageninhalt von Pflanzenfressern. Katzen tun dies nicht. Im Gegensatz zum Hund würde eine Katze auch niemals Aas anrühren.

Die „Beschaffung der Beute“ geschieht ebenfalls auf ganz unterschiedliche Weise: der Wolf als Vorfahre des Hundes jagt meist im Rudel und hetzt seine Beute bis zur totalen Erschöpfung. Aber jedes Rudelmitglied will vom Jagderfolg profitieren, daher muß sich jedes Tier beeilen, ein paar Brocken zu ergattern. Zum Zerlegen der Beute und Kauen des Fleisches bleibt keine Zeit, es wird hinunter geschlungen, was zwischen die Zähne gerät.

Die frei lebende Katze dagegen jagt alleine, lauert oft lange und unbeweglich in der Nähe der Beute und erlegt sie nach einem Sprung oder kurzen Sprint. Statt eines größeren Beutetieres erlegen Katzen in der Regel mehrere kleine Beutetiere pro Tag und sollten daher auch nicht länger als 24 Stunden fasten, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden.  Außerdem nimmt sie sich Zeit, die Beute aufzufressen.

Aber es gibt noch mehr Unterschiede:

Katzen jagen vorwiegend nachts und verlassen sich dabei auf ihre guten Augen und Ohren. Ihr Geruchssinn spielt nur eine untergeordnete Rolle. Die ausfahrbaren Krallen ermöglichen der Katze das Fassen und Festhalten der Beute. Diese Werkzeuge stehen dem Hund nicht zur Verfügung.
Katzen waren evolutionsgeschichtlich Wüstenbewohner und deckten Ihren Flüssigkeitsbedarf fast ausschließlich aus dem Verzehr ihrer Beutetiere.  Wasser trinken gehört daher auch heute noch nicht zu Ihrem eigentlichen Verhaltensrepertoire. Um diese spärliche Flüssigkeitszufuhr bestmöglich auszunutzen, ist der Harnapparat hoch spezialisiert: der Urin wird mehrfach gefiltert und konzentriert, um möglichst wenig Wasser auszuscheiden.

Wenn Sie noch mehr Einblicke in die Ernährung von Hund oder Katze wünschen, sprechen Sie mich gerne an.

 

Foto: © remo meister / PIXELIO

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