Apitherapie – Kraft der Bienenprodukte

Die Anwendung von Bienenprodukten wie Honig, Gelee Royal, Propolis und Bienengift hat eine jahrhundertelange Tradition und kann ebenso bei Tieren angewendet werden.
Bereits den alten Ägyptern war Propolis, das Kittharz der Bienen bekannt. Sie nutzen diesen Stoff bei der Mumifizierung Ihrer verstorbenen Ahnen.
Und auch die Inkas und Griechen nutzten schon früh die antibiotische, fungizide und antivirale Wirkung von Proplis.
Und auch den Bienen dient Propolis als Schutz vor zahlreichen Gefahren.
Bienen leben in großen Völkern von mehreren Tausend Tieren zusammen und eine Infektion kann das Aus für alle bedeuten.
So werden Eindringlinge, die man nicht aus dem Bienenstock entfernen kann, mit Propolis mumifiziert. Dadurch können die bei der Verwesung frei werdenden Gifte den Bienen nicht mehr schaden.
Auch der Bienenstock wird damit ausgekleidet und so gegen Feuchtigkeit und Zugluft geschützt. Am Eingang gibt es sogar eine Art Desinfektionsschranke, an der sich die heimkehrenden Bienen säubern können.
Auch die anderen Bienenprodukte werden in der Naturheilkunde erfolgreich eingesetzt. Schauen Sie bald wieder hier vorbei und lesen Sie mehr darüber.

Foto: © Rosel Eckstein  / pixelio.de

Hätten Sie gewußt …

… daß die älteste Katze der Welt die US-amerikanische Hauskatze „Creme Puff“ war? Sie wurde am 03. August 1967 in Austin, Texas geboren und verstarb im Jahr 2005 im Alter von sage und schreibe 38 Jahren!

Damit übertraf sie die durchschnittliche Lebenserwartung einer normalen Hauskatze um mehr als das Doppelte.

Der Australische Cattle Dog „Blue Eye“ hielt bisher den Rekord als ältester Hund der Welt. Er verstarb 1939 im Alter von 29 Jahren, 6 Monaten und 12 Tagen. Allerdings läuft ihm die australische Kelpie-Hündin „Maggie“ den Rang ab, die mit stolzen 30 Jahren nun ins Guinness Buch der Rekorde eingeht. 

Foto: © Eugen Haug / pixelio.de

Mykotherapie – helfen mit Pilzen

Die Behandlung mit chinesischen Vitalpilzen unterstützt die Entgiftung des Körpers und kann damit bei vielen Erkrankungen begleitend und ohne lästige Begleiterscheinungen eingesetzt werden.
Pilze unterstützen sowohl die Natur als auch den Menschen und seine Haustiere bei der Entgiftung. Diese Wirkung können wir nutzen, denn immer mehr Tiere leiden an Symptomen, die auf eine zu hohe Aufnahme oder eine mangelnde Ausscheidung von Giftstoffen zurückzuführen sind.
Alle Vitalpilze wirken allgemein entgiftend, aber mit bestimmten von ihnen kann man die verschiedenen Ausscheidungsorgane auch ganz gezielt unterstützen.
Dabei haben alle Pilze eine adaptogene Wirkung, das heißt, sie wirken ausgleichend. Man kann also nicht überregulieren und ins Gegenteil verfallen. Die regulierende Wirkung der Pilze läßt sich am Beispiel des Immunsystems beobachten. Der gleiche Pilz kann sowohl bei Schwäche des Immunsystems und Infektanfälligkeit helfen. Aber er wird auch genauso wirkungsvoll bei Überreaktionen des Immunsystems wie bei Allergien, Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen angewandt.
Wenn Sie wissen möchten, ob auch Ihr Tier von den Vitalpilzen profitieren kann, sprechen Sie mich gerne an.

Foto: © Peter Freitag  / pixelio.de

Hätten Sie gewußt …

… daß der Cavalier King Charles die einzige Hunderasse ist, für die in England extra ein eigenes Gesetz erlassen wurde?
Weil er zu den Lieblingshunden des englischen Königs Charles I (1600 – 1649) gehörte, erließ dieser ein Gesetz, wonach ein Cavalier King Charles überall im Königreich Zugang zu öffentlichen Gebäuden hat.
Dieses Gesetz ist nach wie vor in Kraft und wurde vor gar nicht so langer Zeit von einem englischen Hundebesitzer beim Betreten der Londoner Gerichtsräume in Anspruch genommen.

Foto: © Nikolai Fokscha  / pixelio.de

Von Stadtwölfen und Indoorhunden

Zu Beginn des industriellen Tierfutters im 19. Jahrhundert gab es: einfach Futter, Hundefutter. Und dann irgendwann Trocken- und Feuchtfutter. Ich möchte mich hier im Folgenden speziell der irrwitzigen Entwicklung des Trockenfutters annehmen.
Zuerst gab es Trockenfutter für Hunde. Egal, für welchen.
Dann fing man an, verschiedene Trockenfutter zu entwickeln. Erst einmal nachvollziehbar scheint die Unterscheidung des Futters nach Alter. Ein Welpe steckt im Wachstum und Knochen und Muskeln müssen sich erst nach und nach entwickeln. Als ausgewachsener Hund deckt man den Erhaltungsbedarf und beim alten Hund fährt man den Nähstoffgehalt etwas zurück, da auch die Aktivität abnimmt.
Also gibt es nun Welpen- und Seniorfutter sowie Futter für den erwachsenen Hund.
Im Wolfsrudel hingegen gibt es nur das Beutetier, von dem alle fressen. Also ist diese Unterscheidung sinnvoll oder nicht?
Findige Produktentwickler meinten dann, daß doch ein immenser Unterschied zwischen Dogge und Dackel besteht. Diesen immensen Unterschied gibt es natürlich, denn in er Größe unterscheiden sich die beiden Rassen beträchtlich. An der Physiologie der Verdauung konnten einige Jahrzehnte der Zucht aber nichts ändern. Evolution dauert einfach ein bischen länger.
Aber zurück zum Futter. Wenn doch die Verdauung aller Hunderassen, egal ob Dackel oder Dogge, gleich funktioniert, wozu brauche ich dann ein Spezialfutter für jede Rasse?
Bei einem Blick auf die Zutatenliste fällt dann auch auf, daß die Unterschiede doch nur marginal, wenn überhaupt erkennbar sind.
Jetzt kann man noch die unterschiedliche Krokettengröße als Unterscheidungsmerkmal aufführen. Aber braucht Hund die wirklich? Wie macht das nur der Wolf, wenn er zusammen mit seinem Rudel ein größeres Beutetier gerissen hat? Er benutzt sein Gebiss! Damit trennt er einzelne Bissen aus dem Beutetier und schluckt diese im Ganzen herunter.
Der Anspruch an die Krokettengröße beim Trockenfutter ist wohl eher dem Menschen geschuldet, der meint, daß ein kleiner Hund auch bitte kleinere Kroketten braucht.
Immer mehr Menschen finden diese Zusammenhänge unlogisch und unterscheiden im Bedarf nur nach den Anforderungen und Lebensumständen. Es erscheint schließlich sinnvoller, daß ein Schlittenhund, eine Hündin mit Welpen oder ein jagdlich geführter Hund einen höheren Bedarf hat, als ein Hund, der nur zweimal am Tag an der Leine um den Block geführt wird und ansonsten auf dem Sofa kuschelt.
Wie reagiert die Futterindustrie darauf? Natürlich mit einem Spezialfutter, je nach Lebensstil des Hundes!
Und so kommt es, daß es inzwischen das Futter „Urban Life“ gibt. Also ein Futter für den Hund, der in der Stadt lebt. Wie unterscheidet sich sein Leben von dem eines Bauernhof-Hundes? Er muß mit Lärm, Abgasen und wenig Natur zurechtkommen. Das erfordert natürlich eine besondere Ernährung. Das Gleiche gilt für das Futter „Indoor Life“, wobei ich mir bei diesem Namen (Leben im Haus) lieber nicht den Lebensraum vorstellen möchte.
Für mich treibt diese Entwicklung mittlerweile absurde Blüten und ist nicht mehr nachvollziehbar. Erinnern wir uns: die Zucht hat das Aussehen, die Größe und bestimmte Leistungsmerkmale verändert, nicht aber die Physiologie.
Das Futter sollte doch vielmehr nach seinen Inhaltstoffen beurteilt werden und danach, wie gut es verwertbar ist. So naturnah wie möglich wäre also ein Anspruch, den ich an industrielles Fertigfutter hätte.

Foto: © Sylvia Voigt / PIXELIO